17.09.2017

Geisterbahn, Teufelsrad und Grillfest Schulfest am Gymnasium Maria Veen

Der Erlös, den die Schüler beim Fest des Gymnasiums eingenommen haben, fließt in die Missionsarbeit der Mariannhiller.

Aus der BZ vom 17. September: Wir haben eine Leiche im Keller“, erklärte die zwölfjährige Anna Wittgen aus der Klasse 8c des Gymnasiums Maria Veen. Die Schülerin half bei der Geisterbahn, einer von vielen Attraktionen des Schulfestes, mit. Einmal im Jahr feiern Lehrer und Schüler zusammen mit Eltern, Geschwisterkindern und Ehemaligen auf dem Schulgelände in Maria Veen. Vergangenen Samstag war es wieder so weit.

„Einen Sensenmann, zwei Geister und einen Horror Clown haben wir auch“, berichtete die Achtklässlerin stolz weiter. Ihre Klasse hatte die Geisterbahn geplant, Requisiten gebastelt und die Fahrgäste auf Getränkewagen durch die alten Kellergänge des Schulgebäudes geschoben. „Wir arbeiten in Schichten.

Einige liegen im Sarg und spielen Leiche

Manche sind Wagenschieber, andere müssen als Geister schreiend die Besucher erschrecken, einige liegen im Sarg und spielen Leiche“, erzählte sie. Es sei zwar viel Arbeit gewesen, sagte Anna Wittgen, aber ihr habe die Aktion Spaß gemacht: „Das würde ich gerne nächstes Jahr wieder machen.“

Draußen auf dem Schulhof ließen sich währenddessen einige Schüler auf einem „Teufelsrad“ im Kreis schleudern. Auf einer kreisrunden Scheibe, die sich immer schneller drehte, versuchten sie möglichst lange stehen oder sitzen zu bleiben, bis die Fliehkraft sie auf ein großes Luftpolster schleuderte. „Das Teufelsrad ist jedes Jahr sehr beliebt bei den Schülern“, erzählte Schulleiter Johannes Alings. Er schätzte, dass rund 500 Besucher zum Schulfest gekommen waren und war auch selbst „rundum zufrieden“.

Das Fest hatte mit einem Gottesdienst begonnen. „Anschließend gab es zum gemeinsamen Mittagessen traditionell Erbsensuppe mit Einlage“, berichtete Frank Weßel, der als Lehrer am Gymnasium Maria Veen arbeitet.

Sportliche Programmpunkte wie Staffellaufen und Fußball spielen hatten um die Mittagszeit stattgefunden, so Weßel. Am Nachmittag gab es weitere kulinarische Angebote, zum Beispiel Pizza, die die Schüler selbst gebacken hatten. Auch an der Haribo-Bar, der Kuchentheke mit gespendeten Backwaren und dem Pommesstand stillten die Besucher ihren Hunger. Abends gab’s ein Grillfest und den Treff ehemaliger Schülern. Der Erlös, den die Schüler an diesem Tag eingenommen haben, fließt in die Missionsarbeit der Mariannhiller.


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