13.02.2018

Schülerin lernt Politikbetrieb kennen

Leandra Sühling absolviert Praktikum bei SPD-Bundestagsabgeordneter Ursula Schulte

Aus der BZ vom 13.02.:

 

Eine junge Rekenerin durfte bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte hospitieren. Leandra Sühling berichtet von ihren Erlebnissen.

„Es war mega cool!“ Das sagt Leandra Sühling über ihre zweiwöchige Mitarbeit im Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte. Die 15-Jährige aus Bahnhof Reken konnte sich während eines Schülerpraktikums einen Eindruck vom politischen Berlin verschaffen.

Projektverlauf ausgearbeitet

 Bereits im April vergangenen Jahres hatte sich Leandra Sühling im Rahmen des Girls Days für das Praktikum beworben. „Ich habe mich total gefreut, dass ich genommen wurde“, sagt sie im Gespräch mit der BZ. „Ich habe viele Einblicke bekommen, durfte mir die Bundesministerien und das Kanzleramt ansehen.“ Sie habe auch mehrere Aufgaben von Ursula Schulte zugeteilt bekommen, die sie eigenständig bearbeiten durfte. „Frau Schulte startet gerade ein Projekt, bei dem sie in ihrem Wahlkreis Borken II Schüler im Unterricht besuchen wird“, erzählt Leandra Sühling. „Für dieses Projekt mit dem Namen „Junger Rat für Schulte“ habe ich den Verlauf ausgearbeitet.“ Bei der Initiative gehe es darum, dass die Abgeordnete von den Jugendlichen aus der Region Anregungen und Ideen für ihre Arbeit in Berlin erhalte.

 

Recherche zu unterschiedlichen Themen

Leandra Sühling, die das Gymnasium der Mariannhiller Missionare besucht, arbeitete der Abgeordneten und ihren Büroangestellten zu. „Ich habe zum Beispiel auch recherchiert zu unterschiedlichen Themen“, berichtet die Schülerin. Sie habe etwa ein Papier über Kohlenstoffmonoxid-Vergiftungen in Shisha-Bars verfasst. „Ich konnte viel lernen über die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten.“

Sie habe sich schon immer sehr für Politik interessiert, sagt Sühling. „Ich kann mir auch vorstellen, selbst beruflich in die Richtung zu gehen. Zunächst plane sie jedoch, sich in einer Partei zu engagieren. „Ich halte mir alle Möglichkeiten offen.“

Auch außerhalb der Arbeit sei die Zeit spannend gewesen. „Am Wochenende habe ich mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut und war ständig unterwegs“, sagt Sühling.


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